Geboren 1965. Niemand ahnte damals, dass mein Geburtstag mal zum Nationalfeiertag erklärt werden würde.
Schon als Jugendlicher träumte ich davon, gut recherchierte historische Romane und andere Erzählungen zu schreiben. Also wollte ich dazu die notwendige Ausbildung absolvieren ... und in der Zwischenzeit eroberten pseudohistorische Kitschromane die Buchläden. Als die Welle historischer Romane aufkam, war ich sozusagen noch mit Quellenkritik, Handschriftenentzifferung und historischen Grundsatzdiskussionen beschäftigt.
Studium der Geschichte und Germanistik, freie Mitarbeit im Lektorat der Deutschen Verlagsanstalt und der Manesse Bücherei, später noch bei der Pressestelle der Universität Stuttgart und in einer PR-Agentur. Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität, daneben Autor und Dozent. Archivaufenthalte in Wrocław, Prag, Wien und Berlin inklusive tiefem Wühlen in lateinischen und deutschen Handschriften des 16. bis 19. Jahrhunderts. Zweifach preisgekrönte Dissertation in Geschichte: Alma Mater Leopoldina. Kolleg und Universität der Jesuiten in Breslau 1638-1811. Als Buch veröffentlicht und auch ins Polnische übersetzt.
Die Versuchung, eine wissenschaftliche Karriere weiter zu verfolgen, war groß, doch verbunden mit dem Risiko, irgendwann im Nirvana hochausgebildeter arbeitsloser Geisteswissenschaftler zu landen. Fast schon in der freien Wirtschaft untergekommen, winkte das Schicksal plötzlich mit einer Stellenanzeige und alles kam ganz anders.

Nach einem Einstieg in die Öffentlichkeitsarbeit des baden-württembergischen Kultusministeriums erlebe ich bis heute spannende Jahre, als stellvertretender Pressesprecher ebenso wie als Referent im Ministerbüro. Seit 2007 bin ich Referatsleiter für das schöne Thema Jugend und setze mich für die Belange und die Bildung Jugendlicher ein. Zur Jugend gesellten sich zeitweise auch Themen wie Ganztagsschulen oder kulturelle Angelegenheiten hinzu und boten eigene, interessante Erfahrungen. Ich hatte das Glück, bei diesen abwechslungsreichen Aufgaben immer auch eigene Ideen umsetzen zu können. Einen Eindruck von meinen Tätigkeiten gibt es auf den Internet-Seiten des Kultusministeriums, z. B.  hier (externer Link; Sie verlassen diese Website). Im dortigen Abschlussfilm der Jugendkonferenzen kann man mich auch mal sprechen hören :) 

Wenn die knappe Zeit neben dem Hauptberuf es zulässt, arbeite ich an meinen Manuskripten - weshalb manchmal eher kürzere Erzählungen als die längeren Romane fertig werden, aber letztere gedeihen ebenfalls, und irgendwann ist das nächste Projekt zur Veröffentlichung fertig. 
Sicher ist auf jeden Fall: die Ideen für weitere Bücher kommen schneller, als man denkt, und die interne Geschichten-Warteliste wächst stetig. :-)